MoGoPredigt Sadisdorf 2026

Predigt  Sadisdorf 20.09.2026 – 2.Timotheus 1, 7-10

Diese Predigt heute ist für dich, wenn’s bei dir gerade nicht so läuft.
Die Predigt heute ist NICHT für dich, wenn bei dir gerade alles super ist. Wenn deine Familie harmonisch ist, deine Arbeit Spaß macht …

Vielleicht sitzt du heute hier und niemand merkt dir an, wie es in dir aussieht. Du singst die Lieder mit und kennst die richtigen christlichen Antworten. Du weißt, dass Gott gut ist. Und trotzdem sind da Dinge in deinem Leben, die sich nicht so anfühlen.

Wenn wir in die Bibel schauen, dann hat Gott leider zu niemandem gesagt: „Dein Leben wird ein Spaziergang.“ Das es leicht werden wird, kommt nur so ziemlich an einer einzigen Stelle vor. Nämlich als Jesus sagt: „Komm zu mir, wenn dein Leben schwierig wird. Und ich werde dir Ruhe geben. Nimm mein Joch auf dich, denn mein Joch ist leicht.” (Matthäus 11,30)

Der Lebensstil von Jesus produziert eine innerliche Stärke, so dass wir völlig anders mit schwierigen Umständen umgehen können.

Unser Predigttext heute steht in 2. Timotheus 1, 7-10. – und Paulus zeichnet uns hier ein Bild davon, wie es aussieht, wenn wir diesen Lebensstil von Jesus leben. Paulus schreibt:

„Denn der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern er erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit. Schäm dich also nicht, dich in aller Öffentlichkeit zu unserem Herrn Jesus Christus zu bekennen. Halte weiter zu mir, obwohl ich jetzt für ihn im Gefängnis bin. Sei auch du bereit, für die rettende Botschaft zu leiden. Gott wird dir die Kraft dazu geben. Er hat uns gerettet und uns dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören. Nicht etwa, weil wir das verdient hätten, sondern aus Gnade und freiem Entschluss. Denn schon vor allen Zeiten war es Gottes Plan, uns in seinem Sohn Jesus Christus seine erbarmende Liebe zu schenken. Das ist jetzt Wirklichkeit geworden, denn unser Retter Jesus Christus ist gekommen. Und so lautet die rettende Botschaft: Er hat dem Tod die Macht genommen und das unvergängliche Leben ans Licht gebracht.“

In Paulus wohnt eine Hoffnung, die alle seine äußeren Umstände überstrahlt. Er sitzt im Gefängnis, er wird misshandelt. Und trotzdem ist da so eine kraftvolle Hoffnung und eine Freude in ihm. Wie geht das? Und wie kommen wir da hin, zu dieser echten Zuversicht? Wir wissen ganz oft theoretisch, dass bei Jesus Hoffnung und Freude ist. Aber wie oft fühlt es sich tatsächlich so an?

Und ich glaube nicht, dass das so sein sollte. Dass wir uns einfach immer wieder gut zureden sollten im Sinne von “Das wird schon irgendwie werden.”, sondern dass da ECHTE Freude und Zuversicht ist, die wir spüren die wir erleben können.

Wie kommen wir da hin?

Wenn wir unser Kirchenjahr anschauen, dann gibt es da einen Tag, über den wir erstaunlich wenig reden. Im Kern der christlichen Botschaft stehen drei Tage. Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Und ich möchte ein paar Gedanken aus einem Vortrag von John Ortberg mit euch teilen. Denn es gibt einen Tag, über den wir erstaunlich wenig reden: Nämlich der Samstag.

Am Freitag wird Jesus verurteilt und ans Kreuz genagelt. Freitag ist der Tag, an dem es so aussieht, als hätte das Böse gewonnen. Und schließlich stirbt er.
Dann ist Samstag. Jesus ist tot. Und die Jünger haben Angst. Alle Hoffnung, die sie in diesen Jesus gesetzt haben, ist zerstört.
Und dann kommt der Ostersonntag. Das Grab ist leer, Jesus ist auferstanden, der Tod hat nicht das letzte Wort. Und natürlich lieben wir diesen Ostersonntag am meisten.

Aber zwischen Freitag und Sonntag gibt es diesen Tag dazwischen.
Der Tag, nachdem Jesus gestorben ist.
Und der Tag, bevor Jesus wieder auferstanden ist.

Es ist der Tag, an dem du noch nicht weißt, wie die Geschichte ausgeht und ob es wirklich eine Auferstehung geben wird.
Was ist eigentlich an diesem Samstag passiert?

Tatsächlich: Nichts. Es ist der Tag, an dem Gott schweigt.
Was haben die Jünger wohl an diesem Samstag gemacht?

Wahrscheinlich haben sie die letzten zwei Tage nicht geschlafen. Und gestern war dann einfach alles vorbei. Die Stadt, in der gestern noch Aufruhr war, ist jetzt still. Und Jesus ist tot.

Vielleicht haben sie zusammengesessen und sich erinnert. An das, was Jesus ihnen erzählt hat. Wie er sie als Jünger ausgewählt hat. Und wie sie ein bisschen die Hoffnung hatten, dass sich jetzt wirklich etwas verändert.

Vielleicht haben sie auch überlegt, was schiefgelaufen ist. Er hat einfach nicht genug Nachfolger gefunden. Und auch keinen Frieden mit Rom schließen können. Und am Kreuz hat Jesus gebetet: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und wenn dieser Jesus, der Gott näher war als jemals sonst irgendein Mensch sich so von Gott verlassen gefühlt hat und am Ende stirbt: Wo ist dann die Hoffnung?

Vielleicht erinnern sie sich an ihre eigenen Fehler. Judas hat Jesus verraten, Petrus hat ihn drei Mal verleugnet. Und am Ende sind sie alle vor Angst weggelaufen.

Samstag ist der Tag, an dem alle Hoffnung verloren scheint. Du wachst morgens auf und bist immer noch da. Und das Leben geht weiter. Du musst weitermachen. Aber du weißt weder wie noch warum überhaupt.

Warum gibt es diesen Samstag überhaupt? Eine Antwort finden wir bei Paulus. Er schreibt im 1. Korintherbrief 15, 3-4: „Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift.“

Was heißt „nach der Schrift“? Paulus hatte ja noch keine Bibel. Paulus meint die Bücher, die heute unser Altes Testament sind. Mehrere Propheten sagen den Tod und die Auferstehung des Messias voraus. (z.B. Jesaja, Sacharja, Daniel)

Der Prophet Hosea schreibt: „Kommt und lasst uns zum Herrn umkehren! […] Er wird uns nach zwei Tagen neu beleben, am dritten Tag uns aufrichten, dass wir vor seinem Angesicht leben.“ (Hos 6, 1-2)

Und wenn wir noch ein bisschen weiter im Alten Testament lesen, dann stellt sich heraus, dass es dort ganz viele 3-Tages-Geschichten gibt.
Jona ist drei Tage im Bauch des Fisches.
Josefs Brüder wurden ins Gefängnis geworfen und am dritten Tag wieder frei gelassen.
Abraham hat Angst, dass er seinen Sohn Isaak opfern soll. Aber am dritten Tag schreitet Gott ein, Isaak bleibt am Leben und Abraham darf sehen, wie Gott selbst seinen Sohn opfert, um die Menschheit zu erlösen.

Es gibt noch viel mehr solche 3-Tages-Geschichten, die Bibel ist voll davon. Es ist ein Prinzip, das immer wieder auftaucht. An Tag 1 gibt es Schwierigkeiten, an Tag 2 wird es manchmal noch ein bisschen schlimmer und an Tag 3 kommt Errettung, Befreiung.

Das Problem ist, dass du an Tag 2 noch nicht weißt, ob deine Geschichte auch eine 3-Tages-Geschichte ist. Vielleicht bleibt auch alles so, wie es heute ist. Du weißt nicht, wie deine Geschichte ausgehen wird. Bis der 3. Tag kommt.

Wie reagieren wir auf diese Ungewissheit? Was machen wir mit dem Zweifel und dem Schmerz, das Gott schweigt?

Es gibt drei Möglichkeiten.

  1. Verzweiflung

Du entscheidest dich dafür, dass immer Freitag sein wird. Auch die ersten Christen gab es Leute, die sich für diesen Weg entschieden haben. Paulus schreibt: „Wie können einige von euch behaupten, dass die Toten nicht auferstehen werden?“ (1. Korinther 15,12) Es gab Menschen, die gesagt haben: „Es gibt keine Auferstehung. Es gibt keine Hoffnung. Gewöhn dich lieber an die Enttäuschung.“ Das ist Verzweiflung.

  1. Verleugnung

Verleugnung bedeutet, du suchst nach einer einfachen Antwort, die erklärt, warum alles gerade so schwierig ist. Und auch diesen Weg haben Menschen schon gewählt. Paulus schreibt: „Sie setzen sich über die Wahrheit einfach hinweg und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen. Auf diese Weise haben sie schon manchen vom Glauben abgebracht.“ (2. Tim 2,18)
Es gibt Leute, die sagen: „Es ist doch schon Sonntag! Es ist doch alles schon super. Wenn du noch Probleme hast und deine Gebete nicht gehört werden, dann bist du selbst schuld. Dann hast du nicht genügend Glauben.“ Das ist Verleugnung.

  1. Warte auf Gott

Die dritte Möglichkeit klingt erstmal ein bisschen langweilig. Warte auf Gott. Das heißt aber nicht, dass wir passiv sein sollten. Denn egal, was ich währenddessen tue: Ich tue es mit Gott. Wir lesen in der Bibel an vielen Stellen darüber, dass wir „auf den Herrn harren“ sollen. In den Psalmen kommt das ganz oft vor, aber auch bei den Propheten und in den Klageliedern taucht das auf. Und ich habe ganz lange gedacht: „Na toll, das ist auch nur abwarten. Ist das die Lösung?“

Aber dann habe ich herausgefunden, was da im Hebräischen steht. Da steht das Wort qavah, קָוָה

Und das kommt vom Wort für „spannen“ oder „zusammendrehen“, so wie man die Fäden eines Seils zusammendreht. Das heißt, es geht nicht darum, dass wir abwarten und die Wand anstarren, sondern es geht um gespanntes Warten. Um Erwarten. Mit einer inneren Spannung warten, während ich mit Gott verbunden bin. Ich tue Dinge mit Gott und ich ruhe mich mit Gott aus. Ich stelle ich Fragen und beschwere mich bei Gott. Ich bleibe in Verbindung.

Es gibt keinen anderen Tag als den Samstag, wo ich mit Gott in diesem Maß verbunden sein kann. Denn an solchen Tagen weiß ich, dass Gott meine EINZIGE Hoffnung ist. Merkwürdigerweise begegnet mir manchmal immer noch diese Vorstellung, dass ein Christ jemand ist, der immer fröhlich ist, niemals zweifelt und nie Schwierigkeiten hat.
Nicht nur, dass ich keinen Christen kenne, bei dem das so ist – es kommt auch in der Bibel nicht vor. Da schreien Menschen Gott ihre Fragen entgegen, wie David in den Psalmen. Jeremia klagt. Hiob fragt und bekommt keine richtige Antwort. Die Jünger zweifeln.

Jesus nachzufolgen bedeutet nicht, dass wir keine Schwierigkeiten haben. Aber es bedeutet, dass wir Handwerkszeug bekommen haben, wie wir den Herausforderungen des Lebens begegnen können.

Paulus schreibt über dieses Handwerkszeug. Für ihn ist es nicht nur eine weit entfernte Sehnsuchtsvorstellung, dass irgendwann bei Gott mal alles gut ist. Paulus sitzt hier gerade im Gefängnis. Er wird verspottet und sein Leben ist in Gefahr. Aber er schreibt darüber, wie er mit Gott durch diese Situation geht.

Er schreibt:

„Denn der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern er erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7)

Schauen wir uns diese drei Dinge mal an.

Kraft. Vielleicht fühlst du dich gerade überhaupt nicht stark. Vielleicht bist du müde. Vielleicht weißt du nicht, wie du die nächste Woche überstehen sollst. Paulus sagt nicht: „Du musst stark sein.“ Er sagt: „Gott gibt mir Kraft.“ Gerade dann, wenn ich sie nicht mehr habe.

Die Liebe. Gerade im Leid können wir bitter werden. Wir ziehen uns zurück, weil wir verletzt worden sind und sagen: „Dann ist mir eben alles egal.“ Liebe bedeutet nicht, dass es ok ist, dass andere mich verletzen und ungerecht behandeln. Aber Liebe verhindert, dass ich eine Mauer baue, mich zurückziehe und verbittert auf die Welt schaue. Liebe lehrt mich, gesunde Grenzen zu setzen und mich trotzdem nicht komplett von der Welt zurückzuziehen. Gott kann uns mit einer Liebe ausstatten, die größer ist als Verletzung und Bitterkeit.

Und die Besonnenheit. Klarheit. Nüchternheit. Nicht in Verzweiflung reagieren. Nicht jede Katastrophe für das Ende der Geschichte halten.

Wir schließen oft aus jeder Schwierigkeit, die uns begegnet: Es wird für immer so bleiben. Aber das ist nicht das, was Gott uns verheißen hat.

Paulus schreibt dann weiter in 2. Tim 1,8, dass wir uns nicht für unseren Glauben an Jesus schämen sollen. Und das bedeutet nicht nur: Trau dich in der Öffentlichkeit zu sagen und zu leben, dass du Christ bist. Ich denke es bedeutet auch: Lass dich von den Schwierigkeiten, die du im Leben erlebst, nicht von Jesus wegdrängen.

Vielleicht lachen deine Arbeitskollegen darüber, dass du an Gott glaubst. Vielleicht verstehen Menschen nicht, dass du immer noch betest. Und vielleicht fragen dich Leute: „Wenn dein Gott DAS zugelassen hat, wie kannst du dann überhaupt noch glauben?“

Und wir denken dann oft, wir müssten darauf eine große theologische Antwort geben. Aber ich denke, das braucht es solchen Momenten vielleicht gar nicht. Vielleicht ist dein größtes Zeugnis in dem Moment, dass du sagst: „Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, wer meine Zukunft in der Hand hält.“

Das Bekenntnis zu sagen:

„Ich habe Fragen, aber ich gehe nicht von Jesus weg.“
„Ich verstehe Gott nicht und ich spüre seine Nähe gerade nicht, aber ich glaube, dass er mich trotzdem nicht verlassen hat.“
„Ich weiß gerade nicht, wie es weitergehen wird, aber ich weiß, dass Jesus auferstanden ist und dass es auch für mich einen Sonntag geben wird.“

Am Ostersonntag liefen drei Frauen morgens los, um nach dem Grab zu schauen. Und da war der Engel, der ihnen sagte, dass Jesus nicht hier ist, dass er auferstanden ist und dass sie das den Jüngern erzählen sollten. Sie laufen los und erzählen es den Jüngern. Und dann begegnet Jesus den Jüngern und sagt zu ihnen: „Ich grüße euch!“

Und wenn man mal in den Urtext schaut, dann verwendet Jesus dort wirklich das alltäglichste Wort, was man damals für eine Begrüßung sagen konnte. Heute würde man sagen: „Hallo!“ Mit anderen Worten: „Was habt ihr denn erwartet? Ich hab’s euch doch gesagt!“

Und tatsächlich haben es die Jünger eigentlich gewusst. Jesus hat es ihnen kurz vorher nochmal gesagt, dass er sterben und wieder auferstehen wird. Aber an dem Samstag haben sie sich umgeschaut und plötzlich war das, was Jesus ihnen gesagt hatte, so weit weg und unrealistisch, dass sie nicht mehr glauben konnten, dass die Auferstehung tatsächlich kommen wird.

Heute wissen wir, dass sie kam. Dass Ostern am dritten Tag da war. Und wenn wir in dieser Welt mit all ihrem Leid und ihren Dunkelheiten etwas feiern sollten, dann das: Jesus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Damit verleugnen wir das Leid dieser Welt nicht. Wir ordnen es ein. Wir weisen ihm einen Platz zu.

So mächtig Menschen in dieser Welt auftreten: Sie haben nicht das letzte Wort.
So brutal die Gewalt ist, die wir auf dieser Welt sehen: Sie ist nicht das Ende.
So groß das Leid und die Ungerechtigkeit sind: Sie sind nicht endgültig.

Denn Gott hat das letzte Wort. Er hat immer noch die Macht. Und es wird einen dritten Tag geben. Auch in meinem Leben.

Vielleicht lebst du gerade an einem Samstag. Und vielleicht bist du gerade dabei, zu verzweifeln. Vielleicht glaubst du, dass es für immer so bleiben wird. Vielleicht suchst du nach einfachen Antworten, warum es so ist, aber es gibt keine. Vielleicht denkst du: „Ich glaube doch an Gott, es müsste doch alles gut sein. Aber es fühlt sich nicht so an.“ Und weil du keine Antwort findest, gibst du dir inzwischen selbst die Schuld.

Vielleicht erlebst du gerade, dass dein Glauben angegriffen wird. Von anderen, aber auch von dir selbst ganz still in deinem Kopf, weil die Fragen und der Zweifel immer größer werden, warum Gott das eigentlich alles zulassen konnte.

Wenn du diese Dinge erlebst, dann möchte ich dir sagen:

Dein Glauben ist nicht davon abhängig, wie stark du dich heute fühlst. Sondern er ist davon abhängig, WEM du glaubst.

Andere sagen: „Dein Glaube ist totaler Unsinn.“

Dein eigener Kopf sagt dir: „Ich habe Angst, ich bin zu schwach. Es wird für immer Freitag bleiben. Ich muss mir einfach mehr Mühe geben zu glauben, ich bin selbst schuld.“

Gott sagt: „Ich habe dir einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben.“ (2. Tim 1, 7) „Und gerade dann, wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders in dir.“ (2. Kor 12,10)

Wem glaubst du?

Glaubst du dem, was andere über dich sagen?
Glaubst du dem, was du selbst über dich sagst?

Oder glaubst du dem, was Gott über dich sagt?

Manchmal leben wir an einem Samstag. Aber wir gehören dem auferstandenen Christus.

Wenn sich dein Leben gerade wie ein Grab anfühlt, dann sei nicht beunruhigt. Jesus war auch dort. Aber er hat sein Grab verlassen. Und wenn Jesus sein Grab verlässt, können wir das auch. Weil wir ihm in seine Auferstehung folgen werden.

Paulus schreibt in 2. Timotheus 1,10:

„Das ist jetzt Wirklichkeit geworden, denn unser Retter Jesus Christus ist gekommen. Und so lautet die rettende Botschaft: Er hat dem Tod die Macht genommen und das unvergängliche Leben ans Licht gebracht.“

Das ist unsere Hoffnung.

Es ist nicht unsere Stärke.
Es sind nicht unsere Umstände.
Nicht unsere Fähigkeit, alles zu verstehen.

Sondern unsere Hoffnung ist Jesus. Und seine Auferstehung.

Amen. (Theresa Thierfelder)

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